Herzlich Willkommen auf unseren Seiten der Interessengemeinschaft Ruller Erbbauberechtigter

Liebe Besucher/innen unserer Website,

wir freuen uns, Sie als Gast oder Mitglied auf unseren Informationsseiten begrüßen zu dürfen. Auf den nachfolgenden Seiten wollen wir Sie umfangreich informieren welche Probleme in Zukunft auf Sie zukommen können, welche Ziele wir verfolgen und wie wir diese erreichen wollen.

Wir bedanken uns für Ihren Besuch und freuen uns natürlich auch über Kritiken und Verbesserungsvorschläge. Gerne begrüßen wir Sie zu einer unserer Veranstaltungen die Sie informieren werden, was rund um unsere Gemeinschaft geschieht. Sie können unter dem Menüpunkt “ Termine “ nähere Informationen über bevorstehende Veranstaltungen einsehen .

Nur gemeinsam sind wir stark !

 

IGRE-Wallenhorst fordert faire Preissteigerungen

Liebe Erbbauberechtige!

Wie bereits zu Beginn des Jahres angekündigt werden wir auch dieses Jahr nicht locker lassen und die Öffentlichkeit mit Nachdruck darauf hinweisen, dass wir nicht mehr bereit sind, unrealistische Preissteigerungen auf unsere Erbbauzinsen klaglos hinzunehmen.

Worum geht es uns?

Vertraglich wird festgelegt, dass der Erbbauzins in bestimmten Intervallen an den vom Statistischen Bundesamt ermittelten Verbraucherpreisindex (VPI) angepasst wird. Auf diese Weise wird dem Erbbaugeber eine Wertsicherung seines Erbbauzinses zugestanden. Bereits im Januar haben wir darüber informiert, wie hoch die Diskrepanz zwischen Reallohnentwicklung und Verbaucherpreisindex sein kann. Diese Verteilung zu Gunsten der Erbrechtgeber spiegelt sich ebenfalls in der Entwicklung unserer Renten wieder. So errechnete das Statistische Bundesamt für den Zeitraum von 2004 bis 2015 eine Rentensteigerung von insgesamt 11,24 % , für den gleichen Zeitraum aber eine Steigerung des Verbraucherpreisindex von 15,9 % ! Auf der Differenz von 4,66 % bleibt ein Rentner also schlichtweg sitzen, während die Einkommen der Erbbaugeber gesetzlich gesichert sind.

Wir alle verfolgen die derzeitigen Debatten in unseren Medien mit großem Interesse. Immer lauter werden die Rufe nach Mietpreisbremsen, mehr sozialem Wohnungsbau und staatlichen Förderungen für seniorengerechte, barrierefreie Wohnmöglichkeiten. Wohnraum soll nach Ansicht aller großen Volksparteien bezahlbar bleiben. Dem ist nichts entgegenzusetzen, aber liebe Volksparteien: Wo bleiben wir als Erbbauberechtige bei Ihren Überlegungen? In regelmäßigen Abständen werden unsere Forderungen nach einer Preissteigerung auf Basis von Reallohn- und Rentenzuwächsen wissentlich ignoriert.

Die Sprecher der IGRE Wallenhorst fordern mit Nachdruck ein Umdenken unserer politischen Vertreter ein. Bezahlbares Wohneigentum in Form von gerecht gestalteten Erbbauverträgen auch für nachfolgende Generationen sollte für jeden, der in dieser Angelegenheit Verantwortung trägt, eine Selbstverständlichkeit sein.

Wir glauben, dass die von uns geforderten moderaten Veränderungen im Erbbaurecht nicht nur Ungerechtigkeiten beseitigen, sondern darüber hinaus einen wichtigen und wertvollen Beitrag im Kampf um immer teurer und knapper werdenden Wohnraum leisten können.

Im Interesse unserer Erbbauberechtigten werden wir dieses Jahr unsere politischen Vertreter erneut zu Podiumsdiskussionen einladen und vor dem Hintergrund der in naher Zukunft anstehenden Wahlen, zunächst 2016 auf kommunaler und 2017 auf Bundesbene, eine klare Stellungnahme aller Parteien zu unserer Problematik einfordern! Die erste Podiumsrunde planen wir für die erste Jahreshälfte 2016, also noch vor den anstehenden Kommunalwahlen.

Nur gemeinsam sind wir stark !

Frohes neues Jahr

Sehr geehrte Besucher/innen,

die Sprecher der IGRE-Wallenhorst, wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr 2016!

Wie wir Ihnen bereits mitgeteilt haben, werden wir unsere Arbeit im Interesse eines gerechteren Erbbaurechts für Sie fortführen. Bei unserem letzten Treffen im alten Jahr haben wir im Kreis der Sprecher beschlossen, dass unser vordringlichstes Ziel eine Veränderung der sogenannten „Wertsicherungsklausel“ sein muss. Wie Sie alle wissen, verändert sich hierbei der Erbbauzins in regelmäßigen Abständen von 5 oder 10 Jahren. Diese Veränderung orientiert sich an dem „Verbraucherpreisindex“, der alljährlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wird.

Wir sind nach wie vor der festen Überzeugung, dass eine gerechte Erhöhung des Erbbauzinses nur dann gewährleistet ist, wenn sich etwaige Veränderungen ausschließlich an den Nettolohn-Entwicklungen sowie damit einhergehenden Rentensteigerungen orientieren.
Die IGRE-Wallenhorst wird mit Nachdruck von unseren Politischen Vertretern, den Erbrechtgebern und allen verantwortlich Beteiligten einfordern, was bereits im Erbbaurechtsgesetz unter § 9a festgeschrieben ist, aber aufgrund absurder Berechnungsgrundlagen und Urteilen in der Rechtsprechung ausgehebelt wurde:

„Dient das auf Grund eines Erbbaurechts errichtete Bauwerk Wohnzwecken, so begründet eine Vereinbarung, dass eine Änderung des Erbbauzinses verlangt werden kann, einen Anspruch auf Erhöhung des Erbbauzinses nur, soweit diese unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles nicht unbillig ist. Ein Erhöhungsanspruch ist regelmäßig als unbillig anzusehen, wenn und soweit die nach der vereinbarten Bemessungsgrundlage zu errechnende Erhöhung über die seit Vertragsabschluss eingetretene Änderung der allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse hinausgeht.“

Betrachtet man in diesem Zusammenhang die Angaben des statistischen Bundesamtes, ergibt sich beispielsweise für die Reallohnentwicklung im Zeitraum von 2008 bis 2014 eine Steigerung um 5,1 %. Gleichzeitig weist der Verbraucherpreisindex aber eine Steigerung um 10,5 % für den gleichen Zeitraum aus. ( Nachzulesen auf de.statista.com ) Bereits an diesem Beispiel ist also deutlich zu erkennen, in welcher Schieflage sich das Erbbaurechtsgesetz befindet.

Wir werden mit dem gewohnten Nachdruck in den kommenden Monaten die Öffentlichkeit und die Politik auf diese Schieflage aufmerksam machen, an den gesunden Menschenverstand aller Beteiligten appellieren endlich Entscheidungen zu treffen, die dazu dienen das Erbbaurecht auf lange Sicht bezahlbar, attraktiv und nachhaltig zu gestalten. Selbstverständlich werden wir Sie wie gewohnt über unsere weitere Vorgehensweise informieren.

 

Nur gemeinsam sind wir stark!

Weiter geht`s !

Sehr geehrte Besucher/innen,

wie ihnen allen bekannt ist, haben wir unsere Verhandlungen mit der Klosterkammer in  Sachen vorzeitiger Verlängerungen von auslaufenden Erbpachtverträgen  abgeschlossen.
In mehreren Veranstaltungen haben wir als Sprecher der IGRE  unseren betroffenen Erbpachtnehmern erläutert, weshalb wir uns zu diesem Schritt entschlossen haben. Wir sind uns sicher, mit den Verhandlungen in dieser Angelegenheit zwischen der Klosterkammer und der IGRE, ein Maximum an Erreichbarem nach dem heutigen Stand der Voraussetzungen erreicht zu haben.
Nun stellt sich nicht nur für uns als Sprecher die Frage, ob und wie wir uns weiter engagieren wollen im Kampf um ein besseres und gerechteres Erbrecht. Viele Bürger haben uns angesprochen und gefragt, ob wir nach der Einigung mit der Klosterkammer unsere Arbeit noch fortsetzen wollen und falls ja, welche Ziele wir damit verfolgen.
Wir nehmen diese Fragen aus der Bevölkerung sehr gerne zum Anlass Ihnen auf diesem Wege mitzuteilen, dass wir unsere Arbeit selbstverständlich fortsetzen werden, solange dieses von Ihnen als betroffene Erbbauberechtigte gewünscht und damit auch unterstützt wird!
Unabhängig von den erzielten Vereinbarungen mit der Klosterkammer, haben unsere ursprünglichen Forderungen, die wir bereits bei unserer Gründung 2013 gestellt haben, weiterhin Bestand:

  • Entschädigung des Erbbauberechtigten bei Vertragsablauf für die entstandenen Gebäude in Höhe des vollen Verkehrswertes
  • Möglichkeit zum Erwerb des Erbbaugrundstückes, spätestens mit Ablauf des Erbbauvertrages
  • Zinsanpassung auf Grundlage der Nettolohnentwicklung

Diese Ziele gilt es im Interesse aller Erbauberechtigten Bürger/innen  sowie deren nachfolgenden Generationen mit Nachdruck zu verfolgen!  Wir sind der festen Überzeugung, dass wir als betroffene Bürger/innen aufgrund der anstehenden Wahlen in den nächsten Jahren gute Chancen haben, endlich Gehör bei unseren politischen Vertretern zu finden und diese davon zu überzeugen, dass ein nachhaltiges und faires Erbbaurecht längst überfällig ist und darüber hinaus auch positive Effekte für die Gesellschaft haben wird.

Lassen Sie uns diese Aufgaben gemeinsam angehen, getreu unserem Motto:

Nur gemeinsam sind wir stark!